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Schriftstellerei: Vollkorn – eine Pay-What-You-Want-Serifenschrift, die kaum Wünsche offen lässt

von Thomas Poppner

Ich habe ja in einem Vorgängerbeitrag darüber berichtet, dass ich nun mit der Atkinson Hyperlegible schreibe und die auch zur Veröffentlichung verwende. Das wird wohl auch so bleiben, auch wenn sich gelegentlich diese Selbstzweifel melden und mich fragen, ob ich da so furchtbar professionell vorgehe.

Immer wenn sich diese innere Stimme meldet, krame ich die Vollkorn-Typeface heraus und ersetze damit die Haupt-Formatvorlage meines Dokuments. Meistens kehre ich innerhalb von einer Stunde wieder zur Atkinson Hyperlegible zurück. Aber es gibt natürlich Gründe, warum ich immer mal wieder zurückschaue.

Vollkorn – eine hochprofessionelle Schrift

Im Gegensatz zur Atkinson Hyperlegible bietet Vollkorn alles, was man sich als Autor wünschen kann. Es gibt viele Schriftschnitte in allen möglichen Stärken. Nahezu jedes Sonderzeichen ist vorhanden – auch das große ß. Und auch Sprachen wie Russisch oder Griechisch werden unterstützt. Ligaturen sowieso.

Vollkorn – eine schöne Schrift

Viele finden die kräftigen Buchstaben der Vollkorn-Schriftart schön. Ich mochte sie, wenn ich mich auch immer mehr zu einer Palatino hingezogen fühlte. Die hatte aber einen anderen Nachteil, nämlich die hohen Lizenzkosten.

Vollkorn – eine Pay-What-You-Want-Schrift

Um Vollkorn zu nutzen, darf man einen beliebigen Betrag zahlen, den man für angemessen hält. Damit hat der Schöpfer dieser Schrift etwas sehr richtiges gemacht (finde ich). Man darf diese Schrift also nutzen und wenn man Geld damit verdient, wünscht er sich eine Zuwendung. Finde ich ausgesprochen fair.

Vollkorn – wo herunterladen?

Die Vollkorn-Schriftart findet ihr auf folgender Website:

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